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Donnerstag, 11.11.2021

Energiepreise 2022 - Strompreise bleiben stabil, Erdgaspreise erhöhen sich

Die Strompreise der STADTWERKE DEGGENDORF GmbH bleiben im Jahr 2022 trotz der extrem gestiegenen Großhandelspreise stabil. Dagegen verteuern sich die Arbeitspreise für die Erdgasproduktangebote zum 1. Januar 2022.

Die Börsenpreisnotierungen und damit die Beschaffungspreise für Strom und Erdgas haben sich seit Frühjahr des laufenden Jahres massiv verteuert. Für die Preisentwicklung im Strombereich sind in erster Linie die stark steigenden Preisnotierungen für Erdgas verantwortlich. So haben sich die Großhandelspreise für Erdgas zwischen Januar und Oktober 2021 um rund 440 Prozent verteuert! Denn Erdgas wird nicht nur im Wärmebereich zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt, sondern auch zur Stromerzeugung. Auch aus diesem Grund haben sich die Preise für Strom an der Börse seit Januar 2021 um rund 140 Prozent verteuert.

Die von der STADTWERKE DEGGENDORF GmbH verfolgte Einkaufsstrategie, bei der Marktchancen und -risiken sorgfältig abgewogen werden, kann die allgemeine Entwicklung an den Energiebörsen nicht ausblenden und nur teilweise kompensieren.

Sinkende Umlagen tragen zur Kompensation der Steigerungen aus der Strombeschaffung bei

„Wir sind sehr froh, dass wir die seit 2019 gültigen Strompreise für unsere Kunden auch im Jahr 2022 stabil halten können“, so Christian Kutschker, Geschäftsführer der STADTWERKE DEGGENDORF GmbH. Die Gründe dafür sind einerseits in der vorausschauenden Beschaffungsstrategie zu finden, die gerade unruhigen Zeiten mit steigenden Preisen eine hohe Planungssicherheit und Stabilität garantiert. Andererseits trägt die reduzierte EEG-Umlage, mit der die Stromerzeugung aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen gefördert wird, dazu bei, dass die Strompreise der STADTWERKE DEGGENDORF GmbH auch im Jahr 2022 stabil bleiben.

Steigende Großhandelspreise für Erdgas und steigender CO2-Preis

Die Situation stellt sich im Erdgasbereich ganz anders dar. Der steigende CO2-Preis hat neben den massiv gestiegenen Börsenpreisnotierungen einen weiteren preistreibenden Effekt.

„Auch bei der Erdgasbeschaffung setzen wir auf einen vorausschauenden Einkauf“, so Christian Kutschker. Allerdings, so der Geschäftsführer, kann der extreme Anstieg der Großhandelspreise für Erdgas nicht aufgefangen werden. Seit Jahresbeginn hat sich der Preis für Erdgas im Großhandel mehr als verdreifacht – eine Entwicklung, die in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar war. Zusätzlich steigt der 2021 neu eingeführte, nationale CO2-Preis für fossile Brennstoffe. Der Geschäftsführer erläutert: „Die Kombination aus den sich massiv verteuerten Börseneinkaufspreisen und dem steigenden CO2-Preis lässt sich nicht vollständig auffangen. Deshalb müssen wir die Arbeitspreise für unsere Produktangebote Erdgas mit Wirkung zu 1. Januar 2022 anheben. Die Grundpreise bleiben unverändert.“

Für einen typischen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 25.000 Kilowattstunden Erdgas verteuert sich der Arbeitspreis um brutto 0,62 Cent je Kilowattstunde. Daraus errechnet sich eine monatliche Mehrbelastung von brutto 12,92 Euro.

Mehr als die Hälfte der Kosten sind durch die Stadtwerke gar nicht beeinflussbar

Die von den Stadtwerken direkt beeinflussbaren Preisbestandteile, also die Beschaffungs-, Vertriebs- und Abrechnungskosten, machen beim Erdgas nach einer Auswertung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei Haushaltskunden im bundesweiten Durchschnitt gerade einmal 41 Prozent des Gesamtpreises aus. Christian Kutschker: „Deutlich mehr als die Hälfte entfällt also auf nicht direkt von uns beeinflussbare Kostenbestandteile, wie Steuern, Abgaben, den staatlich induzierten CO2-Preis sowie auf Netzentgelte und Messkosten.

STADTWERKE DEGGENDORF GmbH bietet umfassende Beratung an

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