Regelmäßige Kontrolle vermeidet Überraschungen

 In diesen Tagen versendet die Stadtwerke Deggendorf GmbH (SWD) an ihre Kunden rund 22.500 Jahresrechnungen für die in 2017 verbrauchten Mengen Strom und Wasser. In der Folge erhalten die Betreiber von Photovoltaikanlagen ihre Abrechnung über den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom.

Bereits im Dezember 2017 haben die Mitarbeiter der SWD mit mobilen Datenerfassungsgeräten die Strom- und Wasserzähler abgelesen. Anhand dieser Zählerstände werden die Rechnungen erstellt. Ob der Kunde dann ein Guthaben bekommt oder eine Nachzahlung leisten muss, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, so Günter Eisenhut, Leiter Servicecenter. Sein eindringlicher Rat: durch die regelmäßige Überprüfung der Zählerstände kann eine unerwartete Nachzahlung vermieden werden.

So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass erst durch die Jahresabrechnung ein erhöhter Wasserverbrauch bemerkt wird. Die Ursache dafür können nicht erkannte Wasserverluste in der Hausinstallation oder an Haushaltsgeräten sein, die zu einem erhöhten Wasserverbrauch führen.

Daher sollten alle Verbrauchsstellen, wie Spülmaschine, Waschmaschine und Wasserhähne in regelmäßigen Abständen abgestellt und geprüft werden, ob sich die Wasseruhr bewegt oder ob Fließgeräusche zu hören sind. Wenn festgestellt wird, dass sich die Wasseruhr auch nach dem Abstellen aller Verbraucher bewegt oder sogar Fließgeräusche auftreten, empfiehlt Günter Eisenhut, dass sich die Kunden sofort mit einem Installateur in Verbindung setzen und die Schäden beseitigen lassen. Neben dem negativen Umwelteffekt wird es auf die Dauer auch teuer, denn der Kunde muss den gemessenen Verbrauch in jedem Fall bezahlen.

Auch den rund 1.100 Betreibern von Einspeiseanlagen, die etwa 22 GWh Strom erzeugen und in das öffentliche Stromnetz einspeisen, rät Günter Eisenhut, regelmäßig die Funktionsfähigkeit der Anlage zu prüfen. Viele Kunden haben beispielsweise ihre Photovoltaikanlage finanziert und die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fest eingerechnet. So kommt es immer wieder vor, dass eine Anlage in den Sommermonaten mehrere Wochen nicht funktioniert und damit keinen Strom erzeugt hat. In solchen Fällen müssen die Betreiber von Einspeiseanlagen die erhaltenen Abschläge teilweise zurückzahlen.

Trotz dieser Hinweise fasst Christian Kutschker, Geschäftsführer der SWD, zusammen, dass der überwiegende Anteil der Kunden die Rechnung ganz entspannt auf sich zukommen lassen können. Als gute Nachricht fügt er hinzu, dass die Preise für Strom und Wasser in 2018 stabil bleiben.

Für alle Fragen, die sich aus der Jahresabrechnung ergeben, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundencenter der SWD (Telefon 0991/3108-299 oder per E-Mail: kundencenter_at_stadtwerke-deggendorf.de) bereit. Mit dem neuen Online-Kundenportal haben die Kunden weitere Möglichkeiten, sich zu informieren. Sofern sich Fragen aus der EEG- oder KWKG-Abrechnung stellen, beantworten Herr Günter Eisenhut (Telefon 0991/3108-204) und Herr Thomas Leiß (Telefon 0991/3108-257) diese gerne.

Öffnungszeiten Kundencenter, Graflinger Str. 36, Deggendorf:

Mo, Di, Do jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr
Mi und Fr jeweils von 8:00 bis 12:00 Uhr